Willkommen zu Hause, 2041!
Über 90.000 Seemeilen hat sie hinter sich, musste sich durch Sturm und Wellen kämpfen und brachte schließlich ihre Crew sicher in den Heimathafen – wenn das kein Grund für einen gebührenden Empfang ist. Die „2041“, das Boot des Klimaschützers und Polarforschers Robert Swan, ist im Rahmen seiner von RWE unterstützten „Voyage for Cleaner Energy“ und nach 10 Jahren auf See in den Heimathafen nach Rotterdam zurück gekehrt und wurde dort von über 100 Gästen empfangen.
Mit „warmen“ Worten begrüßte Dr. Ulrich Jobs, COO von RWE, die 2041-Crew um Robert Swan bei ihrer Ankunft im Rotterdam Cruise Terminal und spielte damit auf das ungemütliche Wetter an. Windig und kalt ist an diesem Tag, aber was kann das schon jemandem anhaben, der die Kälte der Arktis und Antarktis erlebt hat? Denn Robert Swan ist der erste Mensch, der sowohl den Nordpol als auch den Südpol zu Fuß erreicht hat und seit Jahren Wind und Wetter auf hoher See trotzt, um sich für eine Sache einzusetzen: den Schutz der Antarktis.
Um dieses Engagement zu würdigen, ließen es sich zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Presse nicht nehmen, Robert Swan persönlich kennenzulernen, wie etwa Maria van der Hoeven und der EU-Parlamentsabgeordnete Jan-Gerben Gerbrandy. Spontan applaudierten die Gäste – viele von ihnen in blaue und pinke RWE/Essent Schals
gehüllt – als die 2041 den Anlegeplatz ansteuerte. „Ich danke Ihnen, dass Sie heute hier sind und ich danke Ihnen, dass Sie eine Inspiration für junge Menschen sind und uns den Klimawandel immer wieder ins Bewusstsein rufen“, so Ministerin van der Hoeven. „Viele Menschen haben gute Ideen, aber Sie setzen Ihre Ideen in die Tat um“, lobte Gerbrandy die Leistungen Robert Swans.
„Das ist einer der stolzesten Momente in meinen Leben und ein wichtiger Meilenstein in unserer Mission, die Antarktis zu erhalten und zu schützen“, so Robert Swan nach seiner Ankunft in Rotterdam. „Wir haben in den letzten 10 Jahren so viel erreicht, dass ich es kaum glauben kann, dass einige Menschen immer noch sagen, dass man den Klimawandel nicht mehr aufhalten kann. Denn ich bin sicher: man kann.“
Aber wie möchte Robert Swan das anstellen? Diese Frage stellte auch eine anwesende Journalistin: „Ist ihr Projekt nicht reine PR?“ „Nein“, war Swans Antwort, „Wir zeigen am Beispiel dieses Bootes und vielen anderen Projekten, wie erneuerbare Energien mit der tollen Unterstützung von Unternehmen wie RWE und Essent eingesetzt werden können. Und wir inspirieren jungen Menschen, damit sie unserem Beispiel folgen!“
So dürfte es Robert Swan auch besonders gefreut haben, dass neben Gästen aus Wirtschaft und Politik auch viele eingeladene Studenten seine Ankunft und seine anschließende Rede verfolgten. Denn junge Menschen liegen Swan besonders am Herzen: „Sie werden über die Zukunft der Antarktis entscheiden“, so Swan. Daher sei es sein Anliegen, bei seinen Vorträgen besonders die nächste Generation anzusprechen, mit ihnen zu diskutieren und sie für den Klimaschutz zu inspirieren.
Für Robert Swan ist die Reise in Rotterdam keineswegs zu Ende. Rotterdam markiert einen Zwischenstop auf seiner im Frühjahr 2008 in San Francisco gestarteten ‚Voyage for Cleaner Energy’, die ihn in den nächsten Wochen weiter nach Kopenhagen führt. Dort findet vom 7. bis 18. Dezember 2009 der UN-Weltklimagipfel statt, laut Robert Swan „die wichtigste Konferenz in diesem Jahrhundert“, auf dem ein neues globales Klimaabkommen beschlossen werden soll.
Mit unterschiedlichsten Projekten widmen sich Robert Swan und seine Organisation 2041 dem Klimaschutz, insbesondere dem Schutz der Antarktis. Im Jahr 2041 wird ein Vertrag, der die Antarktis bisher vor der Ausbeutung von Rohstoffen schützt, neu verhandelt. Die nach diesem Datum benannte Organisation 2041 setzt sich dafür ein, dass der Schutz der Antarktis nicht aufgehoben wird.



